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Die Gemeinde Rothenburg (LU) rüstete zwei ihrer Schulgebäude auf eine energieeffiziente LED-Beleuchtung um.
Im Zuge dessen entschied sie sich direkt für den nächsten Schritt: zukunftsoptimierte DALI-2-Präsenzmelder der Theben AG einzusetzen. Das Kunstlicht passt sich automatisch dem Tageslicht an, wodurch Energie gespart wird. Laut den Lehrpersonen hat sich darüber hinaus die Stimmung im Klassenzimmer nachhaltig verbessert.
Autor und Bilder: Markus Frutig, INOVERIS
Der Auslöser für die Sanierung der Beleuchtungsinstallation in den beiden Schulanlagen in Rothenburg war pragmatisch: In den Schulhäusern wurden jahrzehntelang Fluoreszenzleuchtmittel (FL-Röhren) eingesetzt, die nicht mehr produziert werden und im Handel kaum noch erhältlich sind. Die Gemeinde Rothenburg stand demnach vor einer Herausforderung, die zahlreiche Schulträgerschaften in der Schweiz kennen: Ersatzteile werden zur Mangelware und der Unterhalt wird immer aufwendiger.
Was als technische Notwendigkeit begann, entwickelte sich schnell zu einem umfassenden Modernisierungsprojekt. Die Gemeinde und die Schulverwaltung ersetzten nicht nur die Leuchten, sondern sie integrierten auch eine intelligente Lichtsteuerung mit modernster Tageslichtregulierung und Präsenzerfassung. Dabei handelte es sich jedoch nicht um eine Premiere. In einem anderen Schulhaus der Gemeinde sammelte man bereits ein Jahr zuvor positive Erfahrungen mit Präsenzmeldern von Theben. In dieser Vorarbeit lag der Schlüssel zu einem reibungslosen Projektablauf.
Das Projekt umfasst zwei Hauptgebäude der Schulanlage Rothenburg mit unterschiedlichen Baujahren. Das Schulhaus Gerbematt ist rund 60 Jahre alt. Das Schulhaus Hermolingen ist mit rund 55 Jahren fast gleich alt, wurde jedoch bereits vor rund 13 Jahren umfassend saniert. Im Zuge dieser Sanierung erhielt das Gebäude neue Gruppenräume an der Nordwestfassade. Die Beleuchtungsanlage blieb damals unangetastet, die alte FL-Technik wurde schlicht übernommen. Erst mit der Beleuchtungssanierung 2025 wurden die zahlreichen Räume mit moderner LED- und DALI-2-Technologie ausgestattet.
Um den für die vorgesehenen Funktionen optimalen Präsenzmelder einzusetzen, wurde «theRonda DALI-2» von Theben ausgewählt. Ausschlaggebend war die vorhandene Erfahrung. Die Gemeinde Rothenburg hatte den Meldertyp bereits in einem anderen Projekt eingesetzt und man war damit rundum zufrieden. «Wir hatten diesen Melder bereits in einem anderen Schulhaus. Daher wollten wir diesen Typ auch hier haben», erläutert der Leiter der Hauswartung. Technisch überzeugt der Melder insbesondere dadurch, dass er sitzende Personen in einem Bereich von sechs Metern Durchmesser zuverlässig erfasst. «Wenn man am Pult arbeitet oder ruhig am Laptop sitzt und arbeitet, wird das erfasst», erklärt Patrick Stucki. Das Gerät bietet eine Dreikanalmischlichtmessung sowie eine integrierte HCL-Farbtemperaturregelung, aber auch eine Zeitschaltuhr ist integriert. Darüber hinaus kann man den Melder ohne Präsenzeinfluss verwenden.
In den Klassenzimmern wurde die Beleuchtung in zwei Zonen aufgeteilt: das Wandtafel- und das Schulbanklicht. «Damit können die Gruppen bei Bedarf manuell über den Taster gesteuert werden, beispielsweise wenn der Beamer eingeschaltet werden soll», erklärt der Leiter der Hauswartung. Die Tageslichtregulierung passt das Kunstlicht automatisch an das verfügbare Tageslicht an. Scheint die Sonne hinein, dimmt das System die Leuchten zurück. Die Lehrperson muss nicht eingreifen. «Man muss weniger Licht auf den Tisch bringen, weil die Sonne schon hilft», fasst Rolf Kneubühler zusammen.
Die Energieeinsparungen mit einer intelligenten Steuerung und LEDs sind beachtlich. Patrick Stucki fasst zusammen: «Durch tageslichtabhängiges Dimmen und kurze Nachlaufzeiten spart man in der Regel zwischen 20 und 50 Prozent der Beleuchtungsenergie. In Kombination mit Präsenzerfassung und LED-Beleuchtung sind Einsparungen von bis zu 80 Prozent möglich.» Drei Faktoren wirken hierbei zusammen: die effiziente LED-Beleuchtung, die Tageslichtregulierung und die automatische Abschaltung. Früher brannte das Licht regelmässig noch stundenlang in leeren Klassenzimmern. Die Präsenzmelder schalten automatisch ab, wenn niemand mehr anwesend ist. Das ist ein wirkungsvoller Beitrag zur Nachhaltigkeit. Darüber hinaus entfällt der Kontrollrundgang durch die Schulräume. «Die Hauswartung muss nicht mehr in jedem Raum das Licht kontrollieren. Das spart unserem Team enorm Zeit», betont der Leiter der Hauswartung. LED-Leuchten müssen zudem seltener gewartet werden.
Neben der Effizienz wird insbesondere die bessere Lichtqualität wahrgenommen. Die Rückmeldungen der Lehrpersonen und Schüler sind positiv. Der Leiter der Hauswartung berichtet: «Die Lichtstimmung in den Klassenzimmern ist viel schöner und freundlicher als vorher. Alles wirkt lebhafter.» Für Rolf Kneubühler und sein CKW-Team ist das Projekt ein Musterbeispiel.
Das Projekt in Rothenburg zeigt, wie eine Sanierung im laufenden Betrieb gelingt. Der Nutzen ist eindeutig: Energieeinsparungen, eine bessere Lichtqualität und weniger Unterhalt. Das Projekt hat darüber hinaus Signalwirkung, da Hunderte Schulhäuser vor der gleichen Situation stehen: veraltete FL-Beleuchtung und steigende Energiekosten. DALI-2-Präsenzmelder bieten eine zukunftssichere Lösung ohne aufwendige Neuverkabelung. Aus diesem Grund positioniert die Theben HTS AG die Serie als Referenzlösung für Schulumrüstungen in der Schweiz.
«Die Lichtstimmung in den Klassenzimmern ist viel schöner, angenehmer und freundlicher.» Leiter Hauswartung, Schulanlage Rothenburg